Lotsen- und Peerprojekt der Suchtselbsthilfe in Hamburg

Die Landesstelle für Suchtfragen Hamburg initiiert ein Lotsen- und Peernetzwerk zur Stärkung der Suchtselbsthilfe in der Hansestadt Hamburg. Ziel ist es dabei, durch frühzeitigen persönlichen Kontakt zu suchtkranken Menschen neue Aktive in die Suchtselbsthilfe zu holen und diese dort zu binden.

Das neue Selbsthilfenetzwerk soll sowohl Aktive aus Verbänden als auch nicht verbandlich in der Suchtselbsthilfe Tätigen zusammen bringen, um ihre persönlichen und in der Suchtselbsthilfe bereits reflektierten Erfahrungen mit einer Suchterkrankung weiterzugeben. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Abhängigkeit von Alkohol.

In dem zukünftige Lotsen- und Peernetzwerk werden einerseits Lotsinnen und Lotsen der Suchtselbsthilfe und andererseits Fachmitarbeiterinnen und Fachmitarbeiter der Suchthilfe wie z.B. der Suchtberatungsstellen, Kliniken mit qualifiziertem Entzug und  Fachkliniken zusammenarbeiten. Ziel der Zusammenarbeit ist es, akut suchtkranke Menschen durch eine Lotsen*innen-Begleitung in das Suchtselbsthilfesystem zu integrieren und sie beim langfristigen Ausstieg aus der Sucht zu unterstützen.
Das Lotsen- und Peernetzwerk soll dem „Drehtüreffekt“ zwischen Entgiftung und Therapie entgegenzuwirken, der immer wieder erfolgreiche Behandlungen scheitern lässt. 

Träger des Lotsen- und Peernetzwerkes in Hamburg ist die Hamburgische Landesstelle für Suchtfragen e.V. und Projektbeginn war Mitte März 2020. Gefördert wird das Projekt dankenswerterweise von der Deutschen Rentenversicherung Nord.

Lotsen- und Peerprojekt der Suchtselbsthilfe Hamburg
Hamburgische Landesstelle für Suchtfragen e.V.
Projektkoordination
Linda Heitmann
Burchardstr. 19
20095 Hamburg
Tel.: 040 30386555
www.landesstelle-hamburg.de
E-Mail: linda.heitmann@landesstelle-hamburg.de